AirVenture
Der Treffpunkt fuer Fliegerfreunde
 Home Termine
 News
Tipps
Airshows
 Reno Races
 History
Nose-ArtKleinanzeigen Links
 Impressum Forum

E-Mail

Oshkosh 2017

- Ein Airshowbericht von Frank Zimmermann -

Teil 3
Scaled Composites aus Mojave/Kalifornien entwickelte dieses etwas merkwürdige aussehende Flugzeug mit Namen Proteus. Hinter Scaled Composites verbirgt sich kein geringerer als Burt Rutan. Er ist bekannt für seine Art aussergewöhnliche sprich teils asymetrische Flugzeuge zu konstruieren. Ob Militär-, Geschäftsflugzeuge oder Orbiter, die Lasten/Personen ins All transportieren können, für all das hat Burt manch kurioses entwickelt. Die Proteus wird heute vom Verteidigungsministerium und der NASA als Höhenplattform eingesetzt. Im Juli 1998 fand der Erstflug der Proteus statt.
Wird unter anderem auch bei Boeing produziert: Der MH-47G Helikopter. Üblicherweise hat sie 5 Mann Besatzung. Diese Maschine hat Geräte für den Nachtflug an Bord und kann in der Luft nach betankt werden. Sie wird beim 160th Special Operations Regiment (SOAR) eingesetzt, bekannt auch als "Nightstalkers" .
New Shepard heißt das wiederverwendbare Trägersystem und wurde entwickelt für suborbitale Flüge, so dass Personen an den Rand des Alls tranportiert werden können. Auch sind Versorgungsflüge zur ISS sind geplant. Blue Origin ist vom Amazongründer Jeff Bezos gegründet worden.
Etwas abseits geparkt - ein FLS Microjet. Der Firma BD Micro Technologies Inc (BMT). In den 70.gern von Jim Beede als Beede Aircraft gegründet, als Bausatz für Hobbyflieger. Das Flugzeug war seiner Zeit voraus, aber ein paar Jahre später musste Jim das Projekt beenden. In dem James Bond Film "Octopussy" wurde der kleine Jet mit Geheimagent Roger Moore im Cockpit auch der breiten Öffentlichkeit bekannt. 1992 starteten Ed und Richard Karnes das Projekt neu, verfeinerten aber mit neuer Technik den Microjet.

Zwei Lockheed F-35 JSF ( Joint Strike Fighter ) waren als Vertreter der allerneuesten Generation der amerikanischen Kampfflugzeuge auf dem Event. Die Maschinen kamen von der Luke Air Force Base in Arizona. Zwischen 80 und 95 Millionen Dollar ist der Stückpreis für eine Maschine, sie soll in bis zu 10 Staaten außerhalb der USA geliefert werden. Geplant ist es, über 3000 Maschinen zu produzieren. An der Bugradklappe ist ein kleiner Hinweis zu Ehren des kürzlich verstorbenen Airshowpiloten Vlado Lenoch angebracht.

Hinter den Warbirds stehen mehrere Reihen Stearmans , Mentors und T-6 Trainer in Reih' und Glied. Nicht minder anzusehen oder zu fotografieren.
Die F-35 durfte auch gleich in einem Heritage Flight mitfliegen. Flankiert von einer A-10 Thunderbolt und zwei P-51 Mustangs .
Diese Rockwell B-1B Lancer war am Boden und auch in der Luft zu bestaunen. Diese Maschine gehört zur 28th Bomb Squadron und ist stationiert auf der Dyess Air Base in Texas. Diese Squadron wurde 1917 gegründet und ist die älteste und auch am meisten dekorierte Einheit der United States Air Force.
Auf so einem Event darf natürlich auch das Filmbussines nicht fehlen: Stan Lee, der Erfinder von Filmfiguren wie Spiderman, Hulk, Ironman oder Wonderwoman gab sich die Ehre.
Seit den 50er Jahren im Einsatz die Boeing B-52 Stratofortress. Sie ist seit dem mehrmals modifiziert worden und gilt seit ihrer Einführung als Rückrat der amerikanischen Bomberflotte. Dieses Exemplar kam von der Barksdale AFB in Louisiana.
Zwei seiner Erfindungen - Ironman und Wonderwoman - im hinteren Cart, den Abschluss des kleinen Convoys bildete dann noch sein Privatjet, natürlich standesgemäß.
Wo sonst zwischen dem Zuschauer und dem Flugzeug mehrere Meter Abstand vorgeschrieben sind, kommt man hier in Oshkosh bis auf Armlänge heran. Hier bei der F-22 Raptor. Die von der Tyndall AF Base kommende Maschine war leider nur am Boden zu bestaunen.
Seit Jahrzehnten auf Airshows zu sehen, trotzdem immer wieder beeindruckend: A-10 Thunderbolt.
2016 Jahr noch in Speyer, war Die DC-3 des Uhrenherstellers Breitling dieses Jahr auch in Oshkosh zu sehen. Die Maschine macht nämlich eine Welttour. Beginnend in Genf in östlicher Richtung über Kroatien, Israel ,Indien, über Japan kam sie dann auch in den Vereinigten Staaten von Amerika an. Nach ein paar Stopps in den USA war dann auch Oshkosh dran.
Auch klassische Jets dürfen in Oshkosh nicht fehlen: unter dem Motto "early Jets" hatten mehrere F-86 Sabre, T-33, Skyhawk, zwei AlphaJets, L-39 und eine Mig-17 ihren Auftritt. Jeff Kaney am Steuer der Mig-17 Fresco .
Im Bereich der Vintage Flugzeuge stand dieses schöne Exemplar einer Stearman. Es ist eine Stearman 4E Junior Speedmail und gehört Ben Scott. Besonders hevorzuheben ist, dass Ben damit 2003 hier in Oshkosh den Preis des Antique Grand Champion gewann .
Zwei Lockheed T-33 gehörten auch zu dem Early Jets Programmpunkt.
Ein sehr schönes Replikat einer "Sprit of St. Louis". Charles Lindberg hatte mit ihr den Atlantik überquert. In 33,5 Stunden flog er die 5800 Kilometer lange Strecke nach Paris. Wenn man die Kleidung des Piloten sieht, fühlt man sich in jene Zeit zurückversetzt.
Eine von drei North American F-86 Sabre, hier von der Warbird Heritage Foundation aus Waukegan/ Illinoise. Hochglanzpoliert immer ein highlight für das Auge - und auch für die Linse !
Die von Burt Rutan entwickelte Long-EZ gibt es mittlerweile auch mit einem Jetantrieb. So nennt sie sich dann JetEZ, Besitzer ist Lance Hooley. Sieht aus wie ein kleines Kampfflugzeug .
Hier geht's in Kürze weiter zu >>>Teil 4
 

 

[Home] [Termine] [News] [Tipps] [Airshows] [Reno Races] [History] [Nose-Art] [Kleinanzeigen][Links] [Impressum]